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Münchener Rück: Erdbeben in Japan belastet 22.03.2011
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Münchener Rück) (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) gab am Dienstagabend bekannt, welche Auswirkungen die Ereignisse in Japan auf ihren Gewinn haben werden.
Nach einer vorläufigen Schätzung rechnet das Unternehmen infolge des Erdbebens und des Tsunamis in Japan mit Schadenzahlungen in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro. Das Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von rund 2,4 Mrd. Euro kann daher nicht aufrechterhalten werden. Diese erste Schadenschätzung beruht ausschließlich auf Modellierungen. Wegen des Ausmaßes der Zerstörungen, weiterer möglicher Nachbeben und schwieriger Aufräumarbeiten wird es noch viele Wochen dauern, bis die Schäden erfasst sind und die Schadensmeldungen der japanischen Erstversicherer vorliegen.
Das erste Quartal 2011 war schon von hohen Schäden durch das Erdbeben in Neuseeland, die Überschwemmungen bei Brisbane und den Zyklon Yasi in Australien geprägt gewesen. Zusammen mit den Schäden in Japan übersteigt die Großschadenslast aus Naturkatastrophen 2,5 Mrd. Euro nach Retrozession und vor Steuern und damit das für diesen Zeitraum zu erwartende Ausmaß. Daher ist das Gewinnziel für 2011 von rund 2,4 Mrd. Euro nicht mehr erreichbar.
Die Aktie der Münchener Rück hatten heute in Frankfurt 2,08 Prozent auf 108,15 Euro verloren. (22.03.2011/ac/n/d)
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